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Dienstag, 2. Februar 2016

Seelenfutter und es geht mir richtig gut.

Im letzten Bericht habe ich euch ja schon einen Auszug fürs nächste Gericht gezeigt.
Es fällt unter meine Kategorie, "was der Vorrat so her gibt"
Ich schaue dann durch den Kühlschrank, den Froster, die Schubladen und Schränke. In diesem Fall fand ich im Kühlschrank Hähnchenbrustfilet, Paprika, rote Zeibeln, Karotten und Frühlingszwiebeln.
Was passt da besser dazu als der Jasminreis aus dem Schrank und die Kokosmilch aus der Schublade???

Ich koche den Reis immer folgender Maßen. Nehmt euch eine Tasse als Maß, die Regel lautet 1: 2,
1 Teil Reis 2 Teile Wasser und etwas Salz. Das ganze auf höchster Stufe zum Kochen bringen. Anschließend den Deckel drauf und bei kleinster Stufe 15 Minuten ziehen lassen. Die Flüssigkeit wurde dann vom Reis komplett aufgenommen und es entstehen wie kleine Löcher in der Reismasse.

Während der Reis zieht, schneidet das Gemüse in kleine Streifen und das Hähnchenbrustfilet in kleine Stücke. Damit das Fleisch schön zart bleibt wälze ich es in etwas Kartoffelstärke und brate es dann mit etwas Sesamöl - geht aber auch jedes andere Öl- in der Pfanne an. Die fertigen Fleischstücke nehme ich erstmal wieder aus der Pfanne und brate dann das Gemüse darin an.Gewürzt habe ich das Gemüse mit Salz, weißem Pfeffer und etwas Curry und Chillipulver. Gießt das Gemüse mit der Kokosnuss auf und lasst das ganze etwas auf mittlerer Hitze mit Deckel köcheln. Das Gemüse sollte noch leicht Biss haben, zu diesem Zeitpunkt gebt ihr das Fleisch wieder mit rein und rührt alles gut um. Nehmt eine Gabel und lockert den Reis etwas auf, auch dieser sollte noch leichten Biss haben.

Anschließend gebt ihr erst den Reis auf den Teller und anschließend das Hähnchen-Gemüse-Kokos-Curry darüber.

Ich sags euch bei der Kälte im Moment, genau das richtige Seelenfutter.
Als vergetarische Variantion, könnt ihr das Fleisch einfach weglassen und es schmeckt super lecker.

Macht es Euch lecker!!!
Eure Steffi
Samstag, 2. Mai 2015

Blogreihe....Der Traum der eigenen Ernte Teil 2

Wie schon in Teil 1 erwähnt, haben wir unser Hochbeet aus Europaletten gebaut. Zum einen weil mir ein fertiges nicht wirlich gefallen hat, oder der Preis dann kaum bezahlbar war. So haben wir nun ein individuelles Hochbeet und keins von der Stange.
Dann ging es ans füllen. Ja ich gebe direkt zu, ich habe es vollkommen unterschätzt was in ein solches Hochbeet hineinpasst.Nachdem wir die Seiten mit Teichfolie ausgekleidet haben, wurde der Boden mit Maschendrahtzaun belegt. Dies ist ein Schutz gegen Maulwürfe und Wühlmäuse.Darauf kam jede Menge Geäst, vom Zuschnitte der Bäumchen und Sträucher aus dem Garten.
Nun ging es an die Erde- Wir haben erstmal einen ganzen Teil Pflanzenerde als Schicht hinein gegeben.
Daruf dann eine gute Schicht Rindenmulch, welchen wir als "Mist" Ersatz genommen haben. Diese beiden Komponenten wechselten sich eine ganze Weile ab. Ich muss gestehen, ich bin mehr als einmal wieder losgefahren um noch mehr Säcke zu kaufen, weil es immer noch nicht voll war. Die letzte Schicht bestand aus Aufzucht-Hochbeet Erde. Die wir Anfangs noch etwas mit der Schicht darunter vermengt haben. So gut gewässert, haben wir das Beet erstmal eine ganze Weile stehen lassen.

Drinnen fingen wir nun an mit derAufzucht. Hierbei haben sogar unsere Kinder geholfen, weil sie es genau so toll finden wie wir.
Verwendet habe ich diese Anzuchttöpfe die wir mit Anzuchterde gefüllt haben und dann die Samen darin verteilten. Lest euch genau die Anweisungen durch. Manche dürfen garnicht mit Erde bedeckt werden, manche nur Hauchdünn, andere müssen tiefer hinein gesetzt werden.
Diese Töpfchen habe ich anschließend in eine so ähnliche Anzuchtschale gestellt wie hier. Gekauft hatte ich sie im Baumarkt. Ich habe den passenden Deckel mit gekauft, aber ehrlicher Weise, garnicht benutzt.
Jedes Töpfchen bekam ein beschriftetes Stecketikett, damit wir nicht den Überblick verlieren.
Wir haben unsere Schale auf die Fensterbank im Wohnzimmer gestellt. Ab Mittags ist es die Sonneneseite und unter der Fensterbank ist unsere Heizung. Es dauerte nicht lange, bis die ersten zarten Pflänzchen zu sehen waren.Täglich gießen und im Auge behalten, mehr muss man die ersten Wochen nicht tun.
Sobald die Zucchinipflanzen etwas größer wurden und der Stengel zur Seite kippte, stabilisierte ich die Pflanze mit Schaschlikspießen.
An wärmen Tagen, stellte ich die Schale auf die Terrasse in die Sonne und nahm sie Abends wieder mit nach drinnen.

Die Aufzucht funktioniert also recht simpel. Wie es dann aber weitergeht, lest ihr im nächsten Teil.
Liebste Grüße Eure
Steffi