Freitag, 26. September 2014

Wenns mal schnell gehen muss

Ich liebe den Herbst,
die goldenen und roten Farben. Die Blätter wie sie im Winde tanzen. Eicheln, Hasel-& Walnnüsse und Kastanien die es als Deko nach Hause schaffen.( Ein DIY folgt noch) Die Wohlfühl Schals die wieder hervor gekramt werden, inklusive Beanie Mütze und auch die Boots dürfen schonmal in die vorderste Schrankfront rutschen. Aber auch  für seine zahlreichen Ernten...
Jetzt haben es wieder mal Zwetschgen zu uns nach Hause geschafft. Neben eingemachten Pflaumen, lecker zu Waffeln mit Vanilleeis und Sahne, musste es ein herrlich duftender Kuchen werden.
Leider hatte ich nicht die Zeit, wie sonst, einen frischen Hefeteig zu machen.
Aber ich muss gestehen, dass der fertige Hefeteig a la Oma aus dem Kühlregal, besser ist als manch frischer den ich gegessen habe.
Leichte Handhabung. Auspacken, ausrollen, man könnte das Backpapier verwenden auf dem der Teig aufgerollt wurde, aber ich habe das Backblech mit eigenem ausgelegt, den Teig mit einer Gabel rund herum einstechen und nach Geschmack belegen.
Zum Schluss noch süße, knusprig, flufflige Streusel als Topping.

Pflaumenkuchen mit Streuseln

Ihr benötigt:
1 Rolle frischer Hefeteig aus demKühlregal
2 kg Zwetschgen 
2 Tl Zimt und Zucker
 Für die Streusel:
125g weiche Butter
80g Puderzucker
2 El Vanillezucker
1 Prise Salz
150g Mehl
1 Tl Zimt

Heizt den Ofen auf 170 Grad bei Umluft vor.
Nun kleidet ein Backblech mit Backpapier aus. Rollte den Hefeteig darauf aus und stecht rund herum mit einer Gabel Löcher rein.
Nun schneidet die Pflaumen einseitig senkrecht ein aber nicht durch und entsteint sie. Anschließend legt ihr das Blech Fächerartig mit den Pflaumen aus, ruhig eng aneinander. Schließlich wollen wir doch auch, das es richtig saftig süß nach Pflaumen schmeckt. Dann verteilt ca. 2 Tl Zimt & Zucker darauf, mehr oder weniger je nach Geschmack.
Bereitet nun aus den restlichen Zutaten die Streusel zu, indem ihr als miteinander verknetet. Im Anschluss zügig über dem Kuchen verteilen.
Backt den Kuchen 30 Minuten bei 160 Grad, bis die Streusel goldbraun sind und der Zwetschgensaft am Rande anfängt zu blubbern.....


Bon Appetit!!!
Macht es Euch lecker.
Eure Steffi

Apfeltarte Upsite Down

Manchmal hat man eine Idee im Kopf und muss sie einfach ausprobieren. Von unserer Apfelernte letzte Woche sind immernoch ein paar Äpfel übrig, was passt da besser als einApfelkuchen zum Wochenende???
Aber dieses mal wollte ich keinen typischen Kuchen backen. Ich ahtte Lust auf etwas anderes....
Also versuchte ich mich mit einer Upside down Apfeltarte....

Upside Down Apfeltarte frei Schn****
5-6 Äpfel ( ich habe wieder Elstar verwendet)
2 El Butter
2 El Zucker
1 Tl Zimt
gehackte Nüsse nach Wahl
1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal



Die Nüsse grob hacken und ohne Fett im Backofen kurz anbräunen. Zur Seite stellen. Backofen auf 160 Grad Ober-/ Unterhitrze vorheizen.
Eine Tarteform mit Butter einstreichen, anschließend den Zucker mit dem Zimt vermengen und die Tarteform damit bestreuen. Die Äpfel vierteln entkernen und in schmale Spalten schneiden. Diese legt ihr Fächerförmig in die gezuckerte Tarteform. Zum Schluß rollte ihr den Blätterteig aus und legt in komplett über die Tarteform. Piekst mit einer Gabel kleine Löcher in den Teig, damit die Hitze austreten kann beim backen. Nun stellt ihr die Form bei 160 Grad für 30 Minuten in den Ofen.
Lasst die Trate komplett auskühlen. Dann stürzt ihr sie auf einen Teller und bestreut siemit den gebräunten Nüssen.( Hatte ich auf dem Foto noch nicht gemacht. Reicht dazu frisch aufgeschlagenen Rahm oder selbstgemachte Vanillesoße oder sogar eine Kugel Vanilleeis, mit einem frisch aufgebrühten Kaffee oder Tee oder Kakao....so kann das Wochenende starten.

Bon Appetit!
Macht es Euch lecker.
Eure Steffi.

Donnerstag, 18. September 2014

Schüttel uns, schüttel uns wir sind schon reif....

Wer kennt das Märchen von Frau Holle und der Goldmarie und Pechmarie nicht....die Brote aus dem Ofen holen und die Äpfel vom Baume schütteln.

So ähnlich erging es uns am Wochenende der Hofladen Küppers hier bei uns bietet seit Jahren im Sommer ein Erdbeer Pflückfeld an. Für uns jedes Jahr ein Pflichtprogramm. Dann gibt es frische Erdbeeren zum Nachtisch, Kuchen , Eis und natürlich wird Marmelade gekocht. Erdbeer-Limette ist der Renner.
ABER heute geht es nicht um Erdbeeren, sondern Äpfel. Die Saison ist eröffnet. Und wie auch letztes Jahr schon, bietet dieser Hofladen dieses Jahr wieder ein Äpfel Pflückfeld an. Wir haben es am Wochenende geschafft, es zum ersten Mal zu testen.
Zur Auswahl standen die zwei Sorten Elstar und Gala. Ich entschied mich für den Elstar, der sogenannte " Kinderapfel" spritzig süß. Vorallem aber gut einsetztbar. Kuchen, zum so essen oder aber auch für Apfelmus.
Denn genau das war unser Plan....
Am Schluß hatten wir kleine und große Äpfel in unserem Korb und satte 6 kg.
Apfelmus wird von meinen Kindern zu fast allem gegessen, sogar auf Kartoffelpüree.


Apfelmus
Ihr benötigt:
3 kg Elstaräpfel entkernt und geschält
180g Wasser
300g Zucker
1/2 Tl Zimt
Schält die Äpfel und entkernt sie.Anschlißend in mittelgroße Stücke schneiden. Diese müssen nicht akurat sein, da sie ehe beim kochen zerfallen. Stellt euch einen großen Topf auf den Herd und macht die Platte auf volle Hitze an. Erst gebt ihr das Wasser hinein und direkt die Äpfel hinterher. Oben drauf den Zucker und einmal gut umrühren. Deckel drauf auf mittlere bis kleine Stufe stellen und köcheln lassen.Nach 15 Minuten den Tl Zimt einrühren, den Deckel wieder drauf und weitere 15 Minuten köcheln lassen.
Nehmt den Topf vom Herd und rührt das ganze noch mal gut um.Dann mit dem Stabmixer pürieren. Bei mir waren noch ein paar Stücke, die noch nicht zerfallen waren,also habe ich den Topf erneut für 10 Minuten auf den Herd gestellt und anschließend noch eine Runde püriert. In ausgekochte Gläser füllen, sofort verschließen und auskühlen lassen. Wenn die Gläser gut verschlossen sind, halten sie im Keller einige Monate....wenn sie nicht schon vorher aufgegessen werden.

Bon Appetit!!!
Macht es Euch Lecker
Eure Steffi
Dienstag, 16. September 2014

Blogreihe: Meine erste Hochzeitstorte Teil3 : Pfingstrosen im Juli..." geht nicht gibt`s nicht.

Heute folgt der dritte und letzte Teil meiner Blogreihe:
"Meine erste Hochzeitstorte"
Ich kenne es noch zu gut, man hat DIE genaue Vorstellung von DEM einen Brautstrauß.
So wie auch jetzt bei meiner Freundin, waren es im letzten Jahr bei mir auch Pfingstrosen.
 Leider war es bei mir im letzten Jahr, im April, zu früh dafür und in diesem Juli bei ihr, schon zu spät.
Doch bei ihrem Beispielfoto für ihre Torte, waren als Deko echte Pfingstrosen drauf.
 Also dachte ich mir, wenn schon keine echten dann halt aus Zuckerpaste.
Gesagt getan. Ich habe lange im Web gesucht, bis ich auf YouTube eine ganz tolle Anleitung gefunden habe. Dann habe ich nach den Materialien Ausschau gehalten und diesen wundervollen Shop Zuckerpapier24 gefunden. Blütenausstecher, weiße Zuckerpaste, verschiedene Lebensmittelfarben und Puder, alles was ich brauchte. Neben einer großen Auswahl an weiteren schönen Dingen rund ums backen.
Ich habe die Inhaberin angeschrieben und ihr von meinem Vorhaben erzählt.
Es sei erwähnt, dass ich noch nie mit Zuckerpaste in dieser Form gearbeitet habe. Eine Torte mal mit Fondant eingekleidet oder einfache Figuren aus Marzipan geformt, aber das war es dann auch schon.
Und dann das erste mal direkt für eine Hochzeitstorte??
 Aber wenn ich ehrlich bin, hatte ich die ganze Zeit im Hinterkopf, klappt es nicht, dann nicht....
Jedenfalls war sie so lieb und hat mir ein Paket bestehend aus Zuckerpaste und  Pfingstrosenausstechern zur Verfügung gestellt.
Ich habe mir noch die verschiedenen Farben zum einfärben der Paste und die Tools dazu bestellt.
Ich kann euch garnicht mir Worten beschreiben, wie aufgeregt ich war, als es dann endlich los ging.
Ich schreibe euch den genauen Ablauf jetzt nicht auf, schaut euch das Youtube Video an, dass meine Stütze war, sie hat es ganz hervoragend erklärt.

Fazit:
Für meine ersten Blumen und diesen Anlass, war ich wirklich zufrieden.
 Plant euch definitiv genügend Zeit ein für die Blüten, da sie gut trocknen müssen. Ich denke je öfter man es macht, desto besser werden sie und einfacher fällt es einem.

So jetzt aber zur restlichen Deko. Diese bestand überwiegend aus frischen Beeren.
Ich habe bei meinem Hofladen des Vertrauens frische
Brombeeren
Johannisbeeren
Blaubeeren
Himbeeren
Erdbeeren
kleine leckere Mirabellen
dicke schwarze Süßkirschen und Physalis gekauft.
Die Braut wünschte sich ihre Torte in der Abenddämmerung mit Wunderkerzen. Bis dahin konnte ich alle Zutaten und die Torten im Kühlwagen lagern.
Ich sag euch, ich war wirklich den ganzen Tag hoch angespannt ob alles klappen wird.
Endlich war der Zeitpunkt gekommen.
Ich stappelte alle Torten aufeinander mit Pappböden/ Metallböden (vom Konditor) dazwischen.
Dann wollte ich die verschiedenen Cremes drum herum aufspritzen als sogenannter Beeren Kleber. Leider hatte der Kühlwagen so gut gekühlt, dass fast alle Cremes knall hart geworden sind.
Aber Inprovisation ist ja bekanntlich alles. Die eine Creme die etwas weicher war, hat ausgereicht. Dann habe ich einfach alle Beeren bunt gemischt auf der Torte verteilt. Die JoBeeren teilweise herunter hängen lassen und die Pfingstrosen als Topping oben drauf und eingerahmt von gemischten Beeren. Gekrönt vom Schriftzug Mr. & Ms.
Zum guten Schluß mit Wunderkerzen bespickt und angezündet überreicht.


Das Brautpaar hat sich sehr gefreut, ich hatte defintiv feuchte Augen und den Stein der von meinem Herzen gefallen ist, konnte man glaube ich Kilometer weit hören.
Es war mir eine Freude und Ehre, für so einen besonderen Tag einen kleinen Teil beisteuern zu können/ dürfen.....


Macht es euch lecker
Eure Steffi
Freitag, 29. August 2014

Nach der Theorie folgt die Praxis, Hochzeitstorte Teil 2

Theoretisch hört sich immer erstmal alles fantastisch an. Doch dann kommt die liebe Praxis, wer kennt das nicht. Im ersten Teil dieser Blogreihe konntet ihr ja schon lesen, für welche Teigvariationen und Cremerichtungen ich mich entschieden hatte.
Jetzt ging es um die Umsetzung, aber beim eigentlichen backen sind wir leider immer noch nicht angekommen. Meine Richtlinie war, es kommen ca 100 Gäste.
So musste ich erstmal rechnen. Oh Gott, Mathe, ich höre mich noch sagen wofür werde ich solche Rechnungen später brauchen?!?
Tja, genau für solche Momente.
Angefangen mit dem Nuss- Nutella Boden a la Jessi  von Törtchenzeit, in  ihrem Buch ist die Mengenangabe für ein 18-21cm Boden. Ich hatte aber einen guten 30er. Ich habe den Backring auf die größte Einstellung gefestigt. Also habe ich das Rezept mal 2.5 genommen und es hat super gepasst. Für die anderen Böden habe ich mich an diesem Rezept orientiert von Lisa von  Kuchenfee. Meine Böden habe dann nur noch mit Backkakao, Vanille und Zitrone verfeinert. Ich gestehe, der Schokobiskuit ist nicht ganz so hoch aufgegangen wie die anderen, aber das tat der Torte keinen Abbruch.
Eindrücke bei Instagram
ENDLICH hatte ich alle Mengenangaben zusammen, alle Zutaten besorgt und konnte ans backen gehen.

Die Hochzeit war an einem Freitag. Also habe ich die Böden alle am Mittwoch vorher gebacken und über Nacht in Frischhaltefolie im Kühlschrank auskühlen lassen.
Am Donnerstag teilte ich die Böden. Die zwei unteren habe ich 1x durchgeschnitten, die beiden oberen 2x.
Als Creme hatte ich ja schon erwähnt habe ich mich ebenfalls für ein Rezept von Lisa entschieden und zwar für die italienische Buttercreme. Dadurch das das Eiweiss so zusagen abgekocht wird, war sie auch für die schwangere Braut geeignet, man kann sie gut vorbereiten und mit Geschmacksrichtungen variieren.
Erstmal habe ich eine große Menge der Basiscreme hergstellt und sie dann mit Kuvertüre, Waldbeergelee, Johannisbeercurd, Limettensaft und Abrieb und guter Vanille verfeinert. Die Creme braucht wirklich Zeit, Hektik und Zeitdruck sind hierfür wirklich fehl am Platz. ABER es lohnt sich, sie ist so lecker, auch für Cupcakes ein wirklich gutes Topping.
Ich habe also nacheinander alle Böden mit ihrer Creme gefüllt und in Tortentransportboxen im Kühlschrank aufbewahrt.
Da ich keine Konditorin bin, musste ich die einzelnen Torten seperat zur Hochzeitslocation transportieren und bis zum großen Auftritt kühlstellen. Die Deko und weitere Creme habe ich mit genommen, um sie vor Ort frisch zu dekorieren...
...doch das kommt dann im nächsten Teil.
Macht es euch lecker
Eure Steffi
Donnerstag, 28. August 2014

Meine erste Hochzeitstorte Teil 1

So nun habe ich es endlich geschafft den Bericht über meine erste Hochzeitstorte zu schreiben.
Und es werden 2 wenn nicht sogar 3 Berichte werden.

Meine liebe Freundin Beate hat im Juli ihren Torsten geheiratet. Gefeiert wurde sehr schön dekoriert im Garten und zum Glück spielte das Wetter mit.
Als es für sie vor Monaten in die Planung ging, kam sie zu mir und frug mich ob ich ihre Hochzeitstorte backen würde.
Ganz ehrlich meine Lieben, ich hatte ein Kopfkino, von Feuerwerk vor Freude und Klippenabsturz vor tierischer Angst. Denn eine Hochzeitstorte ist halt kein Geburtstagskuchen, es ist DIE Torte.
Sie hatte mir dann auch recht schnell dank Instagram eine Torte ihrer Vorstellung gezeigt, was es aber nicht vereinfachte.
Hat man nämlich eine ganz genaue Vorstellung von dem was man möchte, ist der Druck für den der es erfüllen soll, umso höher. Bei mir war es zumindestens so.
Ihre Wunschtorte war eine Naked Bake Cake mit Cremefüllungen und ganz ganz vielen Beeren.

Die Planung:
Für mich stand recht schnell fest, dass jede Etage eine andere Geschmacksrichtung haben sollte. So probierte ich die Wochen vorher verschiedene Kombinationen in Form von Cupcakes aus und lies Freunde und Familie probieren.
Malte mir Skizzen auf. Veränderte wieder die Geschmacksrichtungen, doch
schlussendlich entschied ich mich für:

Untere und Größte: Nuss - Nutellaboden a la Törtchenzeit miteiner JoBeeren Curd Vanillecreme
Zweite: Schokobiskuit mit Schokocremefüllung
Dritte: Zitronenbiskuit mit Limettencreme
Vierte/ Oberste: Vanillebiskuit mit Waldbeercremefüllung

Als Basiscreme habe ich mich für die italiensiche Buttercreme von Lisa entschieden und sie dann mit den verschiedenen Geschmackrichtungen variiert.
Ich bin so glücklich darüber, dass ich ihren Blog bzw YouTube Chanel schon länger verfolge, der mir in dieser Sache wirklich geholfen bzw mich unterstützt hat. Die Rede ist von Lisa und ihrem Chanel Kuchenfee
Ihre Videos sind wirklich Schritt für Schritt einfach erklärt und die Rezepte, gelingsicher.

Also das Grundgerüst stand theoretisch. Deko???
Beate wollte KEINE Rosen oder Fondant oder Marzipan. Schlicht aber dennoch elegant.
Da sie schon was den Brautstrauß anging etwas enttäuscht wurde, denn es gab keine Pfingstrosen mehr, die sie so gerne wollte.
Hatte ich die Idee ihr welche aus Zuckerpaste als Tortendeko herzustellen.
Doch das gibt es beim nächsten Mal....

Macht es Euch lecker
Eure Steffi

Mittwoch, 27. August 2014

Wieder da!!!!

Nun sind wir schon seid 2 Wochen wieder zu Hause und haben einen Temperaturunterschied von 20 Grad zu verkraften. Da wünscht man sich zurück in die Türkei, mit dem traumhaften Wetter, dem tollen feinsandigen Strand, dem Badewannenwasser warmen Meer, dem Pool und dem unglaublich leckeren Essen.
Oh ja, All Inklusiv bedeutete wirklich ALL IN.
Aber ich werde euch einen seperaten Urlaubsbericht schreiben.
Denn heute melde ich mich mit einem
Apfelstreusel- Käsekuchen a la Die Jungs kochen und backen bei euch zurück.

Ich liebe ihren Blog. Authentisch, bodenständig, inspirierend....
Ob süß, herzhaft, gekocht oder gebacken, ganz fantastische Rezepte mit wunderschönen Fotos. Sascha und Torsten gelingt es immer wieder, dass mir das Wasser im Mund zusammen läuft.
So auch bei diesem Kuchen. Ich liebe Obstkuchen der Saison, ob Pflaume, Erdbeeren oder Äpfel. Mein Mann und meine Tochter vergöttern Käsekuchen, warum also nicht kombinieren. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich das Rezept nicht etwas verändert hätte ( ich hoffe die Jungs verzeihen es mir).

Apfelstreusel Käsekuchen


Ihr benötigt:
175g Butter
300g Mehl
7 Eier
150g Zucker
1 gehäufter TL Backpulver
5 El Milch
1 Prise Salz
350g Frischkäse
150g Quark
200g Schmand
40g Speisestärke
100g Karamellaufstrich (z.B. Bonne Maman) Ich habe es ausgetauscht gegen 100g Apfelkraut
3 Äpfel
etwas Zimt und Zucker
Puderzucker zur Deko 

Außerdem braucht ihr ein Springform und Backpapier.
Der Ofen muss auf 175 Grad Umluft vorgeheizt werden.
Nun trennt ihr drei Eier und schlagt das Eiweiß mit der Prise Salz sehr steif.
Da dies meine Küchenmaschine für mich erledigt, widmen wir uns den restlichen Zutaten für den Boden. Dafür rühren wir 100g Butter mit 50g Zucker schaumig und geben dann nach und nach die drei Eigelbe dazu.
Nun vermischen wir 125g  Mehl mit dem Backpulver und geben es mit der Milch, zur Ei-Zucker-Butter Masse. Wenn sich alles gut verbunden hat, heben wir vorsichtig den Eischnee unter. Ich habe es in zwei Schritten gemacht und nicht alles auf einmal.
Den Boden der Springform habe ich mit Backpapier ausgekleidet und den Rand gut eingefettet. Anschließend den Teig darauf verteilen und für ca 12 Minuten im Ofen backen.

Währenddessen machen wir die Käsekuchenmasse.
Dafür verrührt ihr Frischkäse, Quark, Schmand, drei Eier, die Speisestärke und den Karamellaufstrich das Apfelkraut, welches ich für 30 Sekunden in der Mikrowelle etwas geschmeidiger gemacht habe, miteinander.
Die Masse verteilt ihr dann auf dem Boden und bckt es für weitere 15 Minuten.

Nun widmen wir uns den köstlichen Streuseln. Schon als Kind waren sie der Renner und es hat sich bis heute nicht verändert.
Dafür verkneten wir mit den Händen zügig, 75g Butterstückchen mit 50g Zucker und 175g Mehl und einem Ei. Wie gesagt für die Streuselbildung nicht zu lange kneten. Anschließend schalen und entkernen wir die Äpfel, ich habe die Sorte Delba der neuen deutschen Ernte verwendet, und schneiden sie in kleine Stücke. Zu mir gehört zu Äpfeln immer etwas Zimt. Deshalb ich die Apfelstücke mit 2 TL Zimt & Zucker vermengt.
Wenn die zweite Backzeit vorüber ist, verteilen wir erst die Apfelstücke und dann großzügig die Streusel auf dem Kuchen und backen ihn weitere 20 Minuten.

Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.


FAZIT.
Der Kuchen duftet himmlisch und ist nicht so zeitaufwendig wie es sich anhört. Dadurch das man den nächsten Arbeitsablauf erledigt, sind die Backzeiten schnell vorüber. Leider muss ich zugeben, dass ich manchmal die Rezepte so lassen sollte wie sie sind. Denn die Apfelkrautvariante kam bei MIR nicht so gut an. Meine Familie und Gäste fanden ihn lecker, aber nochmal werde ich ihn ehrlicher Weise so nicht backen. Aber ich werde ihn mit der Original Karamellversion probieren.....

So Ihr Lieben
Macht es Euch lecker
Eure Steffi